Familienkreuzweg | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Jesus auf seinem Leidensweg begleiten.

Familienkreuzweg

Etwa 50 Personen, vom Kleinkind bis zu Oma und Opa, haben sich am Karfreitag bei

schönem Frühlingswetter zum Familienkreuzweg vor der Gutensteiner Kirche

getroffen. Da die Kirchenglocken von Gründonnerstag bis zum Gloria in der

Osternacht schweigen, wurden die Gläubigen durch das Rätschen zum Kreuzweg

gerufen. „Heute am Karfreitag denken Christen auf der ganzen Welt daran, dass

Jesus den Weg mit dem Kreuz gehen musste und wie er am Kreuz gestorben ist. Wir

wollen nun gemeinsam Jesus auf seinem Leidensweg begleiten“, das waren die

Begrüßungsworte von Bernhard Gruber vom Gemeindeteam. Mit einem Holzkreuz,

das von Kindern abwechselnd von Station zu Station getragen und an jeder Station

auf einem violetten Tuch abgelegt wurde, zog die Prozession durch die Straßen von

Gutenstein und zurück zur Kirche, begleitet von Gebeten und Liedern. An sieben

Stationen hörten und erlebten die Gläubigen die Leidensgeschichte Jesu mit und

konnten sie mit dem Alltag verbinden. An der ersten Station „Ölberg und

Gefangennahme“ hielt ein Kind ein Seil hoch und sagte: „Das Seil ist fest und stark,

damit kann man festbinden, festhalten, fesseln, jemanden gefangen nehmen.“

Während das Seil herumgereicht wurde, wurde die Geschichte von der

Gefangennahme am Ölberg vorgelesen. Die letzte Station „Jesus stirbt am Kreuz“

war wieder bei der Kirche. Im Gebet hieß es „Das Kreuz ist für uns zum Zeichen der

Verbundenheit mit Gott geworden.“ Deshalb hatten alle die Gelegenheit, an einem

Tisch gemeinsam Kreuze aus bunten Perlen und Pfeifenputzer zu basteln. Ein gut

organisierter und gut besuchter Familienkreuzweg, für alle anschaulich dargestellt.

Es wirkten mit: Katja und Bernhard Gruber, Anna Löffler, die Kommunionkinder Lia

und Marc sowie die Kinder Juri, Hannes und Jona. „Es war schönes Wetter, eine tolle

Beteiligung – vor allem zahlreiche Kinder, die dann auch ein Kreuz gebastelt haben

und den älteren Personen als Hilfe zur Verfügung standen“, resümierte Bernhard

Gruber vom Gemeindeteam.