Große BAROCKwoche im Jubiläumsjahr – auch Sigmaringen beteiligt sich | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Große BAROCKwoche im Jubiläumsjahr – auch Sigmaringen beteiligt sich

Sigmaringen. Anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Oberschwäbische Barockstraße“ ist das Programm der diesjährigen BAROCKwoche an der berühmten Ferienstraße besonders prall gefüllt. Vom 8. bis 16. August 2026 geben reich gedeckte barocke Tafeln, Schauspielführungen, geführte Rundgänge durch Kirchen und Schlösser sowie musikalische Inszenierungen tiefe Einblicke ins sinnes- und baufreudige 18. Jahrhundert. Auch Sigmaringen ist mit zwei besonderen Führungen und einem außergewöhnlichen Konzert dabei. Am Samstag, 08. August 2026 werden bei der Themenführung „Barockes Kleinod Josefskapelle“ nicht nur die beeindruckenden Arbeiten der Künstler beleuchtet, sondern auch die spannende Geschichte der Kapelle. Die Führung beginnt um 11 Uhr direkt in der Kapelle und dauert etwa 1,5 Stunden. Als Zugabe gibt es einen herrlichen Ausblick über die Stadt und auf das Schloss. Bei der Themenführung „Auf den Spuren des Hl. Fidelis“ nimmt der Fidelis-Experte Hermann Brodmann Interessierte am Freitag, 14.August 2026, mit auf einem Streifzug durch die Stadt. Dabei vermittelt er Wissenswertes über das Leben und das Wirken des hohenzollerischen Landespatrons. Die circa zweistündige Führung startet um 15 Uhr an der Tourist Info. Für beide Führungen ist eine vorherige Anmeldung und Bezahlung in der Tourist Info, Fürst-Wilhelm-Straße 15, erforderlich, Telefon: 07571 106-24 Ebenfalls am Freitag, 14. August lädt das das Ensemble „Schranck four“ um 19 Uhr zu einem besonderen Barockkonzert in die Stadtpfarrkirche St. Johann ein. Das Ensemble präsentiert eine erlesene Auswahl an Werken verschiedener Barockkomponisten aus der kostbaren Sammlung des sächsischen Kurfürsten August des Starken. Ein außergewöhnlicher Konzertabend mit musikalischen Schätzen erwartet die Zuhörer.

Karten gibt es bei der Buchhandlung Rabe, Weingasse in Sigmaringen, Telefon: 07571 52296.

Die Epoche des Barock hat die Region Oberschwaben-Allgäu wie kaum eine andere geprägt – mit prachtvollen Kirchen, bunten Deckengemälden, Orgeln so groß wie Häuser, die Wände überziehenden Stuckverzierungen und pausbäckigen Engelchen. Große Summen wurden damals aufgebracht, um Kirchen in „Theater Gottes“ zu verwandeln und um fürstlichen Machtanspruch sichtbar zu machen. Kunst, Architektur und Musik erlebten dabei eine unnachahmliche Blüte.

Mehr Informationen zu allen Programmpunkten unter www.himmelreich-des-barock.de